Warum ich einen Ironman machen will – obwohl ich kein Triathlet bin

Ich passe nicht in das klassische Bild eines Ironman-Athleten.

Ich komme nicht aus dem Schwimmen. Ich wiege keine 72 kg. Ich laufe keinen 4:30er Marathon. Und mein Training bestand lange eher aus Kniebeugen, Kreuzheben und schweren Oberkörpereinheiten als aus langen Grundlagenfahrten. Über die Jahre wurde das Ausdauertraining immer interessanter. Rückblickend hätte ich dem Katabolenteufel (Muskelverlust) eventuell mit ein bisschen weniger Essen entgegentreten können. 

Nach meinem Halbmarathon und meiner Radreise fehlt nur noch eins was ich noch nie gemacht habe und schon immer mein unliebstes war SCHWIMMEN.
Aber ich habe immer einen Hang zum extremen also nicht einfach nur Schwimmen, warum nicht gleich ein größeres Ziel, eine Herausforderung die mich langfristig nötigt motiviert zu bleiben:

 Der Ironman! 

Die brutal ehrlichste Art und Weise für eine Herausforderung.

„Hybrid-Athlet nach Schwimmtraining im Hallenbad während der Ironman-Vorbereitung“

Man kann sich nicht verstecken:

  • nicht hinter Talent
  • nicht hinter kurzfristiger Motivation
  • nicht hinter einzelnen guten Tagen.

Man braucht:

  • Struktur
  • Belastungsverträglichkeit
  • Geduld
  • Kontrolle
  • mentale Stabilität.

Und genau das interessiert mich.

Das Ziel ist dabei nicht, ein klassischer Triathlet zu werden. Ich will Kraft behalten. Ich will wieder athletisch werden. Ich will nicht ausgemergelt durchs Ziel laufen.

Ich will herausfinden: Kann ich mich selbst zum Ironman trainieren.

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